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06.05.2026 Verein

Protesttag zeigt: Menschenrechte sind nicht verhandelbar

Beim Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung haben Anfang Mai viele Menschen in Fürth ein deutliches Zeichen gesetzt: für mehr Teilhabe, mehr Barrierefreiheit und gleiche Rechte für alle. Die Veranstaltung machte klar: Inklusion ist keine Sonderlösung, sondern gehört zu einer gerechten und solidarischen Gesellschaft.

Starkes Zeichen für mehr Teilhabe
Am 2. Mai wurde die Dr.-Konrad-Adenauer-Anlage in Fürth zum Treffpunkt für Begegnung, Austausch und Engagement. Anlass war der Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Er gehört zum Europäischen Protesttag, an dem in vielen Städten auf fehlende Gleichstellung aufmerksam gemacht wird.

Die Botschaft in Fürth war eindeutig: Menschenrechte gelten für alle. Gleichstellung darf nicht warten.

Menschenrechte sind nicht verhandelbar
Unter diesem Moto setzten sich die Teilnehmenden für eine inklusive Gesellschaft ein, in der Menschen mit Beeinträchtigung selbstverständlich überall dabei sein können – zum Beispiel in den Bereichen Arbeit, Wohnen, Bildung, Freizeit und Politik.

Viele Besucher:innen nutzten die Gelegenheit zum Gespräch. Dabei wurde deutlich: Vor allem bei Barrierefreiheit und echter Teilhabe gibt es noch viel zu tun.

Informationen, Begegnung und Mitmachen
An vielen Informationsständen stellten Fürther Sozialverbänden und Einrichtungen der Behindertenhilfe ihre Arbeit vor. Sie informierten über Angebote und luden die Menschen zum Mitmachen ein. Mit verschiedenen Aktionen wurde gezeigt: Inklusion funktioniert am besten gemeinsam. 

Durch das Programm führte Toni Klug. Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung begrüßte  die Teilnehmenden und betonte, dass Inklusion eine Aufgabe für die ganze Gesellschaft ist.

Kultur verbindet Menschen
Auch das Bühnenprogramm sorgte für gute Stimmung. Musik, Tanz und Theater zeigten, wie vielfältig und inklusiv Kultur sein kann. Mit dabei waren unter anderem:

  • Die Fürther Sambistas, The Green Rockets,  Alle Neune und Los Salsalidos der Fürther Musikschule
  • AWO-Singers und Knights of the street der AWO Fürth
  • Tanzgruppe der Tanzschule Streng  und das Improtheater Hundert Wunder Theater der Offenen Hilfen der Lebenshilfe Fürth 

Die Auftritte machten deutlich: Kultur bringt alle Menschen zusammen.

Unterstützt wurde die Veranstaltung von Aktion Mensch.