Kampagne der Lebenshilfe - Teilhabe ist ein Menschenrecht
Menschen mit Behinderung sind in vielen Lebensbereichen auf Unterstützung angewiesen. Die Leistungen der Eingliederungshilfe sichern ihnen die notwendige Assistenz. Das Ziel ist ein Leben mit möglichst selbstbestimmter und gleichberechtigter Teilhabe. Die Lebenshilfe startet deshalb eine bundesweite Kampagne gegen Kürzungen bei der Eingliederungshilfe.
Vielleicht wird bei der Eingliederungshilfe bald Geld gekürzt. Das macht vielen Menschen mit Behinderung große Sorgen.
Die Bundesvereinigung Lebenshilfe startet deshalb eine neue Kampagne. Sie heißt: „Teilhabe ist Menschenrecht“.
Worum geht es? Die Eingliederungshilfe ist eine wichtige Unterstützung. Sie hilft Menschen mit Behinderung im Alltag.
Zum Beispiel:
- beim Wohnen
- bei der Arbeit
- in der Schule
- in der Freizeit
So können alle Menschen überall mitmachen. Das nennt man Teilhabe.
Warum gibt es Sorgen? Im Bundesministerium für Arbeit und Soziales wird gerade über die Zukunft der Eingliederungshilfe gesprochen. Manche denken: Die Unterstützung kostet zu viel Geld.
Die Lebenshilfe sagt: Die Kosten sind gestiegen, weil:
- viele Preise gestiegen sind
- Löhne gestiegen sind
- mehr Menschen Unterstützung brauchen
- Menschen mit Behinderung länger leben
Die Eingliederungshilfe ist kein Luxus. Sie ist ein Recht.
Ulla Schmidt ist die Vorsitzende der Bundesvereinigung Lebenshilfe. Sie sagt: "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. Das steht im Grundgesetz. Darum sagen wir: Finger weg von der Eingliederungshilfe!“
Hier finden Sie Infos über das Bundesteilhabegesetz und die Eingliederungshilfe.