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Was so alles passiert...
... in den Einrichtungen der Lebenshilfe Fürth.
"Wer will fleißige Handwerker seh'n ..."
Novartis-Mitarbeiter auf "Außenarbeitsplatz Tagesstätte Nord"
Am „Community Partnership Day“ der Firma Novartis Pharma GmbH am 27. 04. war „action“ angesagt: 10 Mitarbeiterinnen und ein Mitarbeiter des Nürnberger Unternehmens wechselten für einen Tag ihren Arbeitsplatz. Gemeinsam mit Kindern und Mitarbeiterinnen der Tagesstätte an der Fürther Otto-Lilienthal-Schule setzten sie das Projekt „Unser Bauwagen soll einen Garten bekommen“ in die Tat um, pflanzten Sträucher, legten eine Kräuterspirale und einen Grillplatz an und legten den Grundstein für ein „Rosentor“.
Die Kooperation hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht!
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Rückblick - Die Jahreshauptversammlung 2012
Am 22. Oktober 2012 fand in dem bis auf den letzten Platz belegten Speisesaal der Dambacher Werkstätten die Jahreshauptversammlung für das Geschäftsjahr 2011 statt. Zu Beginn der Veranstaltung wurde eine Schweigeminute für ein kürzlich verstorbenes Gründungsmitglied der Lebenshilfe Fürth, Frau Hildegard Linz, eingelegt.
Wie Vorstandsvorsitzender Dr. Thomas Jung und Geschäftsführer Werner Winter den Mitgliedern berichten konnten, steht der Verein auch weiterhin auf einem soliden wirtschaftlichen Fundament. Die neue Wohnstätte am Fürther Marsweg ist mittlerweile belegt. Auch die Nachfrage nach Wohnangeboten für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf ist groß. Die nötige Betreuungsintensität und ein zunehmender Kostendruck stellen Einrichtungen wie das Wohnpflegeheim immer wieder vor die Herausforderung, Möglichkeiten zur lebendigen, flexiblen und abwechslungsreichen Lebensgestaltung auch im stationären Wohnen sicherzustellen.
An der Hallemann Schule läuft der Unterricht nach drei Jahren Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten wieder annähernd normal, lediglich das Schwimmbad und die Außenanlagen sind noch in Arbeit. Die Kooperationen der Partnerklassen an der Pestalozzi-Schule und der Adalbert-Stifter-Schule funktionieren gut und werden weiter ausgebaut. Was an der Pestalozzi-Schule vor zwölf Jahren mit Kooperationen und später Kooperationsklassen vorsichtig begann, ist heute normaler Bestandteil im Tagesablauf dieser Schule. Hier wird Inklusion ohne Wenn und Aber gelebt.
Dr. Thomas Jung (Mitte) bedankte sich bei HerrnÂÂ Robert Steinkugler für 20-jährige Vorstandstätigkeit, bei Frau Rosa-Maria Heid für 45-jährige Mitgliedschaft und beiÂÂ Frau Lisa Rosenberger sowie Frau Lucia Wolfien für 35-jährige Mitarbeitertätigkeit.
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Namensgebungsfeier für Sonderpäd. Förderzentrum der Lebenshilfe
Hommage an eine außergewöhnliche Frau
Das Sonderpädagogische Förderzentrum der Lebenshilfe in Oberasbach hat den Namen „Elisabeth Krauß Schule" erhalten. Am 24. Oktober 2012 fand im Beisein des Lebenshilfe-Vorsitzenden und Fürther Oberbürgermeisters Dr. Thomas Jung, des Landrats Matthias Dießl sowie vieler Ehrengäste die offizielle Namensgebungsfeier statt.
Ausschlaggebend für die Wahl der Namensgeberin sei zum einen der Vorbildcharakter und zum anderen der lokale Bezug gewesen, so Schulleitung Ulrike Hambitzer. Elisabet h Krauß wurde 1569 in Bronnamberg geboren; sie führte ein für die damalige Zeit außergewöhnliches Leben. Die Details ihres Lebens beleuchtete Festredner Dr. Bernhard Ebneth (wissenschaftlicher Mitarbeiter der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München):
Elisabeth Krauß, ebenso wie ihr Mann aus ärmlichen Verhältnissen stammend, brachte es gemeinsam mit ihm zu großen Reichtum. Sie galt als eine der reichsten Frauen Deutschlands. Geprägt von ihrem tiefen Glauben nutzte sie ihr Vermögen dazu, sich um Waisenkinder und – in den Wirrungen des 30-jährigen Krieges – um Flüchtlinge, Verletzte und heimatlose Menschen zu kümmern; das trug ihr den Namen „Mutter der Armen und Waisen" ein. Besonders die Bildung der Kinder lag ihr am Herzen. Nach ihrem Tod floss ihr Geld in eine Stiftung, deren Erträge auch heute noch – 400 Jahre nach ihrem Tod – zur finanziellen Unterstützung evangelischer Studenten aller Fachrichtungen verwendet werden.
Die Veranstaltung wurde lebendig eingerahmt von musikalischen Auftritten der Schulkinder, die ein eigens kreiertes Schullied vortrugen.
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DVD-Kompilation: Auf dem Weg zur Teilhabe?
Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums, das viele Lebenshilfe-Vereine in diesen Wochen und Monaten feiern, hat sich Medien PRAXIS e.V. (ein gemeinnütziger Verein, der Reportagen zu sozialen und kulturellen Themen produziert) mit der Geschichte des Umgangs mit geistig behinderten Menschen beschäftigt und dazu drei Filme erstellt.
Diese Reportagen sind nun auf einer DVD-Kompilation für die Bildungsarbeit erhältlich:
Hineinschauen:

Auf dem Weg zur Teilhabe? - Drei Filme zum Umgang mit geistig behinderten Menschen
- Es war nicht immer normal, verschieden zu sein. Der Film gibt einen Einblick in den wechselhaften und zeitweise erbarmungslosen Umgang mit Menschen mit besonderen Fähigkeiten bis in die Gegenwart.
- 50 Jahre Lebenshilfe Fürth - vom Versorgen zum Begleiten. Von betroffenen Eltern vor 50 Jahren gegründet, gibt es heute über 500 Lebenshilfen, die als eigenständige Vereine 170.000 Menschen mit Handikap betreuen. Am Beispiel der Lebenshilfe Fürth wird aufgezeigt, was sich in den letzten Jahrzehnten im Umgang mit geistig behinderten Menschen verändert hat.
- Unterstützung inbegriffen? - Chancen und Grenzen der Inklusion. Noch ist es die große Ausnahme, dass Menschen mit geistiger Behinderung die Grundschule besuchen, in der freien Wirtschaft arbeiten oder mitten im Stadtteil in einer Wohngemeinschaft leben.
Die Filme eignen sich für den Einsatz in der Aus- und Weiterbildung für therapeutische und soziale Berufe, in pädagogischen Seminaren für Teilnehmer des FSJ, aber auch für Eltern, Lehrkräfte und Schüler/innen an Schulen für Menschen mit Förderbedarf im Bereich geistige Entwicklung. Die Zusammenstellung bietet vielfältige Anregungen zur Reflexion und praktischen Umsetzung von Inklusion für die Lehre und die Praxis. Zentrale Widerstände und Hindernisse werden ebenso diskutiert und verhandelt wie Perspektiven und Chancen.
Für den rein privaten Gebrauch kann die DVD mit den drei Filmen für € 19,-- erworben werden. Zum Kaufpreis von € 75,-- ist die Kompilation für die Bildungsarbeit und die nichtgewerbliche, öffentliche Vorführung freigegeben. Sollten Sie nur am öffentlichen Einsatz eines der Filme interessiert sein, berechnen wir € 50,--. Wenn Sie die Filme vor einem eventuellen Kauf sichten möchten, können wir Ihnen gerne die DVD gegen eine Gebühr von € 10,-- (zzgl. Versandkosten) für 14 Tage leihweise zusenden. Falls Sie sich nach der Ansicht dann zum Kauf entscheiden sollten, wird Ihnen die Leihgebühr selbstverständlich in voller Höhe angerechnet.
Ansprechpartner: Julia Thomas/Thomas Steigerwald – Telefon 0911 - 938 51 32
Medien PRAXIS e.V. - Redaktion Point, Tel. 0911 - 77 26 63
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
- http://www.medienpraxis.tv
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Höchste Auszeichnung der Lebenshilfe Deutschland vergeben
Goldene Ehrennadel für Frau Barbara Stamm
Die höchste Auszeichnung, die die Bundesvereinigung der Lebenshilfe zu vergeben hat, ging im Rahmen der Auftaktveranstaltung zum 50. Gründungsjubiläum des Lebenshilfe-Landesverbandes Bayern an deren Vorsitzende Barbara Stamm: Aus den Händen des Bundesvorsitzenden Robert Antretter nahm Barbara Stamm am 11. Mai 2012 im Vogel Convention Center Würzburg die Goldene Ehrennadel entgegen.
Antretter würdigte in seiner Laudatio die herausragenden Verdienste von Barbara Stamm, die sich seit über zehn Jahren mit hohem persönlichen und zeitlichen Aufwand für die Verbesserung der Situation behinderter Menschen und ihrer Angehörigen einsetzt. Ihr Name sei, so Antretter, in diesem Zusammenhang zu einem anderen Wort für Menschlichkeit und Treue geworden.
Der Lebenshilfe-Landesverband feierte sein 50-jähriges Jubiläum mit einer zweitägigen Veranstaltung in Würzburg. Zu den sechs Gründer-Lebenshilfen, die 1962 den Landesverband aus der Taufe hoben, gehörte neben den Lebenshilfen München, Schweinfurt, Erlangen, Nürnberg und Augsburg auch die Lebenshilfe Fürth. Deren Vorsitzender Dr. Thomas Jung bezeichnete in seiner Gratulation den Landesverband als das starke, unverzichtbare Rückgrat jeder einzelnen Orts- und Kreisvereinigung und wünschte den Verantwortlichen, dass ihnen der lange Atem nie ausgehen möge – um auch weiterhin mit ganzem Herzen, mit Fachkompetenz und unermüdlicher Wachsamkeit an der Seite des Lebenshilfe-Klientels, der Menschen mit geistiger Behinderung, stehen zu können.
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Neues, nicht invasives Testverfahren zur Feststellung von Trisomie 21
Die Lebenshilfe fordert gemeinsam mit Down-Syndrom-Organisationen aus ganz Deutschland eine breite ethische Debatte über neue pränatale Testverfahren und mehr Aufklärung über Trisomie 21, auch Down-Syndrom genannt. Hintergrund ist ein neuartiger Bluttest der Firma LifeCodexx, der noch in diesem Jahr vermarktet werden soll und mit dem Trisomie 21 mit 99-prozentiger Genauigkeit vor der Geburt festgestellt werden kann.
Die meisten Eltern von Kindern mit Down-Syndrom werden schon heute mit vorwurfsvollen Bemerkungen konfrontiert: ob sie denn keine Pränataldiagnostik in Anspruch ge-nommen hätten, es sei doch „nicht mehr nötig, ein solches Kind zu bekommen. Gegenwärtig leben etwa 50.000 Menschen mit Down-Syndrom in Deutschland. Nach vorgeburtlicher Diagnostik wie der mit Risiken behafteten Fruchtwasseruntersuchung werden bereits jetzt mehr als 90 Prozent der ungeborenen Kinder mit Down-Syndrom abgetrieben.
Dabei könne ein Leben mit Down-Syndrom so glücklich und erfolgreich sein wie jedes andere auch, heißt es in der gemeinsamen Erklärung der Verbände. Viele Menschen mit Trisomie 21 stehen mit beiden Beinen im Leben, haben Erfolg in Beruf, Sport oder Kultur: „Vieles im Leben gelingt ihnen, wenn sie die notwendige Unterstützung erhalten."
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Lebenshilfe hat ihren Integrationspreis vergeben
Auszeichnung ging an Anita Kinle für den „Laufclub 21“
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„Sie haben eine vermeintliche persönliche Niederlage in einen großartigen Sieg verwandelt, der das Leben vieler Menschen mit Down-Syndrom nachhaltig verändert“, beglückwünschte Lebenshilfe-Vorsitzender Dr. Thomas Jung anlässlich der Preisverleihung am 16. 02. 2012 die Initiatorin des Laufclub 21, Anita Kinle. Die Mutter zweier Kinder - eines von ihnen kam mit dem Down-Syndrom zur Welt – erhielt den Preis der Lebenshilfe Fürth für ihren außerordentlichen Einsatz für die soziale Integration von Menschen mit Behinderung. Im Bild von links: Thomas Kinle mit Sohn Thomas Benjamin, Dr. Thomas Jung, Preisträgerin Anita Kinle mit Tochter Cosima, Hannelore Schreiber.
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Der Auslöser für den von Anita Kinle initiierten „Laufclub 21“ – der Down Syndrom Marathon Staffel – war der Marathon-Lauf des Engländers Simon Beresford im Jahr 2007. Bis dahin war allgemein nicht bekannt, zu welch hoher Ausdauerleistung auch Menschen mit Down Syndrom fähig sind. Bereits im Dezember 2007 trafen sich die ersten „Marathonis“ – 16 Sportlerinnen und Sportler mit Down-Syndrom, die aus ganz Deutschland und sogar der Schweiz angereist waren, zum gemeinsamen Probetraining in Fürth.
Seitdem wurden „laufend“ viele Denkmauern und Barrieren durchbrochen, ein Projekt ist entstanden, das längst viel mehr beinhaltet als nur eine gezielte Laufförderung für Menschen mit Down Syndrom. Bei vielen bundesweiten Lauf-Events - wie dem Fürth Lauf, dem Metropolmarathon, dem München-Marathon oder dem Berliner Mauerweg-Lauf im März 2010 - wurde und wird das vorbehaltlose Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung beispielhaft gelebt. Zum Verein gehören heute 200 aktive Mitglieder, davon 50 Menschen mit Down-Syndrom oder anderer Behinderung, viele Unterstützer und ehrenamtliche Coaches. Ein weitreichendes Netzwerk wurde aufgebaut, das Trainingsmöglichkeiten und –/partnerschaften an vielen Standorten Deutschlands ermöglicht.
Ein weiterer Aufgabenschwerpunkt ist neben dem Laufclub 21 die „Thomas-Benjamin-Kinle-Beratungsstelle“, die im Juli 2010 an der Erlanger Straße eröffnet wurde und sich als Anlaufstelle für Menschen mit Down Syndrom und ihre Familien versteht.
Anita Kinle nahm den Preis der Lebenshilfe, der im 2-Jahres-Turnus vergeben wird, gemeinsam mit ihrem Ehemann Thomas entgegen. Die stimmungsvolle Feier fand in den Dambacher Werkstätten statt, für das musikalische Rahmenprogramm zeichnete die Gruppe Sax Sound Service von der Musikschule Fürth verantwortlich; für die Bewirtung sorgte das Catering-Team der Dambacher Werkstätten.
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50 Jahre Lebenshilfe Fürth  2011 blickte die Lebenshilfe Fürth auf ihre 50-jährige Geschichte zurück.
Was im Dezember 1961 aus einer Initiative engagierter Eltern geistig behinderter Kinder heraus begann, entwickelte sich im Lauf der Jahre zu einer Erfolgsgeschichte. Mit dem Leitbild der Teilhabe und Inklusion hat sich die Rolle der Lebenshilfe gewandelt von einem Verband der Behindertenhilfe, der Menschen vor allem in eigenen Einrichtungen betreut, hin zu einem modernen Dienstleistungsunternehmen, das mit vielfältigen Angeboten geistig behinderte Menschen auf ihrem Weg zu mehr Selbständigkeit begleitet, fördert und unterstützt. Dank der engen Kooperation mit anderen Schulen, Vereinen und Verbänden erleben Menschen mit Behinderung Anerkennung und selbstverständliche Teilhabe in ganz unterschiedlichen Lebensbereichen – sei es im Sport, in der Musik, im gemeinsamen Lernen oder im Freizeitbereich.
So feierte die Gruppe „Vollgas“ – das sind Menschen mit Behinderung, die in der Musikschule Fürth eine Ausbildung als Berufsmusiker erhalten – bei ihren bundesweiten Auftritten großartige Erfolge.
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