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Die Lebenshilfe Fürth

Die Lebenshilfe Fürth wurde 1961 von Eltern geistig behinderter Kinder gegründet. "Motor" dieses Eltern-Selbsthilfe-Vereins war über Jahrzehnte hinweg Karl-Reinmann, der 35 Jahre dem Vorstand angehörte und die Entwicklung des Vereins maßgeblich beeinflusste. Der integrative Karl-Reinmann-Kindergarten wurde nach ihm benannt.
Anders als in den Gründerjahren sind die Angebote der Lebenshilfe Fürth heute nicht mehr ausschließlich an geistig behinderte Menschen gerichtet. Sie können ebenso von Menschen, denen eine Behinderung droht, von entwicklungsverzögerten sowie sprach-, lern- und verhaltensauffälligen Kindern in Anspruch genommen werden.
Die Lebenshilfe Fürth e.V. ist eine von über 540 Orts- und Kreisvereinigungen im ganzen Bundesgebiet, die sich aktiv und engagiert für die Anliegen, Rechte und Bedürfnisse behinderter und von Behinderung bedrohter Menschen einsetzen. Ihre Mitglieder sind Menschen mit Behinderung, Familienangehörige, Freunde und Förderer. Es ist eine der Hauptaufgaben der Lebenshilfe, immer wieder in der Öffentlichkeit für Verständnis und Akzeptanz der Andersartigkeit behinderter Menschen einzutreten.
"Es ist normal, verschieden zu sein". Denn Behinderung ist nur eine Erscheinungsform menschlichen Lebens.
Grundlage der Lebenshilfe-Arbeit bildet die Satzung des Vereins, die auf der Basis gesetzlicher Bestimmungen und des Grundsatzprogramms der Lebenshilfe-Bundesvereinigung in Marburg nach dem Willen der Mitglieder erarbeitet wurde.
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