Aktuelles

20 Jahre integrativer Sternstunden-Kindergarten und großzügige Spende

Am 08. Mai 1998 - vor genau 20 Jahren - wurde in der Fürther Südstadt der zweite integrative Kindergarten der Lebenshilfe Fürth, ein ehemaliger amerikanischer Kindergarten, offiziell eingeweiht. Den Namen verdankt der Kindergarten einer großzügigen Spende des Bayerischen Rundfunks und der damaligen „Spendenaktion Sternstunden“. Im Sternstunden-Kindergarten begegnen sich 45 Kinder mit und ohne Behinderung zwischen 3 bis 6 Jahren. Hier wird Inklusion früh gelernt und gelebt. In 3 Gruppen lernen die Kinder spielerisch und völlig unkompliziert mit Unterschieden umzugehen. Gefeiert wird das runde Jubiläum mit einem besonderen Sommerfest, kurzweiligen Spielestationen, kleinen Gesangsaufführungen und einer großzügigen Spendenübergabe.

10.000 Euro spendete Martin Ermer, Ehrenvorsitzender des Behinderten- und Vital-Sportverein Fürth und langjähriger Unterstützer für die anstehenden Renovierungsarbeiten im Sternstunden-Kindergarten. Bodenbeläge, Türen und Wände waren in die Jahre gekommen und konnten so mit dieser Finanzspritze zum Jubiläumsjahr in neuem Glanz erstrahlen.

Bild: (v.l.n.r.) Marianne Dörner (Bereichsleiterin Kinderkrippe/Kindergärten), Dr. Thomas Jung (erster Vorsitzender der Lebenshilfe) Martin Ermer und Hannelore Schreiber (stv. Vorsitzende). Bildquelle: Lebenshilfe Fürth


Engagierter Einsatz für mehr Inklusion - Preis geht an Medien PRAXIS e.V. und Anne Probst

Inklusion hat zum Ziel, dass alle Menschen gleichgestellt inmitten unserer Gesellschaft leben können. Mit dem Inklusionspreis honoriert die Lebenshilfe Fürth bereits zum elften Mal das besondere Engagement von Personen, Organisationen, Firmen und Einrichtungen, die sich außergewöhnlich für ein gleichberechtigtes Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung einsetzen und somit erheblich zur Verbesserung der Teilhabechancen beitragen. 

Der Vorsitzende der Lebenshilfe, Dr. Thomas Jung, hob in seiner Laudatio anerkennend das ehrliche, ernsthafte Interesse an Menschen der Filmemacher Julia Thomas und Thomas Steigerwald hervor. Dies sei ein eindrucksvolles Merkmal und eine Besonderheit, das in jedem ihrer Filme erkennbar ist. Sie greifen Themen auf, die die Öffentlichkeit bewegt und wollen damit aufklären und bereichern. Bereits fünf Filme sind seit 2010 über verschiedene Lebenshilfe-Projekte entstanden. Mit Filmen wie „SAMOCCA-Franchise“ – eine Dokumentation über das inklusives Caféprojekt in Fürths Mitte - und  „Miteinander lernen, aneinander wachsen“, ein Film der Einblick in die inklusive Partnerklasse an der Pestalozzi Schule mit Schülern der Hallemann Schule gibt, tragen sie enorm für das öffentlich Interesse und die stärkere Wahrnehmung von Menschen mit Behinderung bei.

Anne Probst, eine hervorragende Netzwerkerin mit großem Herz und eine humorvoll, dynamisch motivierte Cheftrainerin, so beschreibt Laudatorin und Rektorin der Hallemann Schule Brigitte Daubner-Marcordes die ehemalige Jugendwartin des Bayerischen Golfverbandes. Auch nach fast 11 Jahre Kooperationsarbeit stehen bei ihr nach wie vor die Sportlerinnen und Sportler mit Behinderung sowie das Golfspielen im Mittelpunkt. Viele Sponsoren, Trainer und Unterstützer hat sie in all den Jahren für das Projekt begeistern können und dadurch Golfschläger oder Trolleys organisiert und finanzielle Unterstützung für die Wettkampfkosten gesammelt. Die größten Highlights waren bisher die Teilnahme der Athleten an den Special Olympics im Jahr 2014 und 2016 in Düsseldorf und Hannover. Dort hat sie ihre Golfschüler zu Höchstleistungen angespornt, was diese ihr mit hervorragenden Platzierungen und vielen Medaillen gedankt haben. 

Rund 70 geladene Gäste trafen sich zur Preisverleihung im Café SAMOCCA. Vollgas-Combo, die inklusive 5-Mann-Band der Musikschule Fürth, sorgte mit einem Mix aus Swing, Bossa Nova und Pop-Stücken für eine gelungene musikalische Umrahmung. Das Catering- und SAMOCCA-Team der Dambacher Werkstätten verwöhnten die Gäste mit köstlichem Fingerfood sowie guten Service und sorgten so für einen gemütlichen Ausklang des Abends. 

Bild 1: Der Vorstand der Lebenshilfe, Dr. Thomas Jung (v.li.) und Hannelore Schreiber (hinten re.), übergibt den Inklusionspreis an Anne Probst und Julia Thomas und Thomas Steigerwald (vorne von links).
Bild2: Die 5-köpfige Band Vollgas-Combo von der Musikschule Fürth sorgte für die passende musikalische Umrahmung.
Bildquelle: Lebenshilfe Fürth


Cafè SAMOCCA erhält Spende über 10.000 Euro

Die Stadt Fürth ist bekannt für ihr vielfältiges Angebot an sozialen und gesellschaftlichen Projekten. Drei von ihnen dürfen sich nun über Unterstützung der Sparda-Bank freuen: Die nordbayerische Genossenschaftsbank, die in der Kleeblattstadt mit einer Filiale in der Neuen Mitte vertreten ist, unterstützt über den Gewinn-Spar-Verein der Sparda-Bank Nürnberg e. V. das SAMOCCA Café der Lebenshilfe Fürth, das Projekt „allengerechtes Wohnen“ der AWO-Stiftung Soziales Engagement in Fürth sowie den Eine-Welt-Laden Fürth e. V. mit Spenden in Höhe von jeweils 10.000 Euro. Fürths Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung freut sich: „Jede einzelne Initiative leistet vorbildliche Arbeit und ist ein Beleg für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Fürth. Ich weiß aus persönlichen Gesprächen, wie willkommen die Unterstützung in den drei Institutionen ist.“ Thomas Lang, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Sparda-Bank, erläutert die Hintergründe des sozialen Engagements: „Wir sind davon überzeugt, dass die Zukunft der Solidarität gehört und die drei Fürther Projekte gehen mit gutem Beispiel voran. Die Sparda-Bank Nürnberg lebt die Nachbarschaftshilfe und wir möchten mit den Spenden auch den wertvollen Einsatz der Vereine hier vor Ort honorieren.“
Bild (v.l.): Der stv. Vorstandsvorsitzende der Nürnberger Sparda Bank Thomas Lang und Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung bei der Spendenübergabe an die SAMOCCA-Kaffeehausleitung Stephan Harrer sowie Mitarbeiterin Martina Baldi und an Wilhelm Bluth (Stiftungsvorstand der AWO Stiftung), Karl Poppick sowie Elke Klemenz (Vorstandsmitglieder des Fürther Eine-Welt-Landens). Bildquelle: Lebenshilfe Fürth


Gründungsmitglied Mechtild Kiener feierte 90. Geburtstag

„Es war eine ganz andere Zeit“, erinnert sich die rüstige Jubilarin, die gemeinsam mit ihrem 2007 verstorbenen Mann Edwin und weiteren Eltern behinderter Kinder im Dezember 1961 den Fürther Selbsthilfe-Verein ins Leben rief. Damals, vor Beginn der deutschlandweiten Lebenshilfe-Gründungen, die sukzessive ab Ende der 50er Jahre erfolgten, lebten die meisten Menschen mit geistiger Behinderung im Schutz ihrer Familien. Mit einem Augenzwinkern erzählt Mechtild Kiener, wie damals alles ins Rollen kam: „Der Holländer Tom Mutters, der die erste Lebenshilfe in Deutschland mitgegründet hat, war auf Einladung der Stadt nach Fürth gekommen, um über Einrichtungen und Hilfen für geistig Behinderte zu sprechen. Die gab es damals schon in den Niederlanden. Er hat dann bei uns übernachtet, im Ehebett, und ich habe im Wohnzimmer geschlafen“.

Als „Eltern der Aufbaujahre“ wurden sie vom Vorstand unter Führung ihres langjährigen Vorsitzenden Karl Reinmann oft in die Pflicht genommen. So mussten beim Bau der Dambacher Werkstätten Eigenleistungen des Vereins in Höhe von 20 % erbracht werden – da die Rücklagen nicht ausreichten, wurden die Eltern mehr oder weniger zum Arbeitseinsatz an der Baustelle verpflichtet bzw. um eine entsprechende Spende gebeten. Von Anfang an bis Ende 1989 war Edwin Kiener als Kassier für den Verein tätig. Mechtild Kiener kümmerte sich in erster Linie um die sechs Kinder, unter ihnen zwei Sorgenkinder. Der ältere Sohn Hermann, der zeit seines Lebens mit schweren Anfällen lebte, starb 1983, Sohn Jochen arbeitet – wenn auch mittlerweile aus Altersgründen eingeschränkt – noch immer gerne in den Dambacher Werkstätten. Vor einigen Jahren ist er von zu Hause in die Wohnstätte am Marsweg umgezogen und lebt dort so gerne, dass es ihn kaum mehr in sein ehemaliges Zuhause zieht. „Man muss ja froh und dankbar sein, dass es ihm dort so gut gefällt ...“, sinniert Mechtild Kiener, aber ein bisschen Wehmut schwingt in ihren Worten mit.

Bild: Oberbürgermeister und Lebenshilfe-Vorsitzender Dr. Thomas Jung gratulierte gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Hannelore Schreiber „einer großartigen Frau“ und wünschte noch viele gute Jahre


Gutes Tun und Freude bereiten eine Herzensangelegenheit

Bereits seit einigen Jahren ist der Lions Club Fürth mit einem Verkaufsstand auf dem Fürther Altstadtweihnachtsmarkt am Waagplatz vertreten. An zehn Tagen, mit vielen ehrenamtlich eingebrachten Stunden brachte der Lions Club Fürth selbst hergestellte Produkte  und Eigenprodukte der Dambacher Werkstätten an den Mann und die Frau. Verkauft wurden Erzeugnisse wie selbstgebackenes Stollenkonfekt, Weihnachtskarten, gestrickte Babyschuhe, Pralinen und SAMOCCA-Präsentkörbchen. Die Produkte fanden viele Abnehmer und nicht wenige Einkäufer suchen jedes Jahr gezielt den Lions-Stand auf, um sich mit besonderen Geschenken einzudecken.

Rentiert hat sich das ehrenamtliche Engagement auf alle Fälle: Eine stolze Summe über 3.500 Euro ist zusammengekommen und wurde nun vom Fürther Lions Club an die Dambacher Werkstätten übergeben. Mit dem Verkaufserlös werden drei Defibrillatoren für die Werkstätten-Standorte in der Aldringerstraße, für die neue Werkstatt auf der Hardhöhe sowie für das SAMOCCA angeschafft.

„Wir schätzen die langjährige Verbindung und engen Kontakt zur Lebenshilfe Fürth“, sagt die Präsidentin Michaela Partheimüller „und freuen uns, dass unsere Unterstützung direkt ankommt.“ Der erste Vorsitzende der Fürther Lebenshilfe, Dr. Thomas Jung, freut sich über die traditionelle Verkaufsaktion und lobt den Gedanken, besondere Geschenke in einer sehr hohen Qualität für einen guten Zweck zu verkaufen. „Gutes tun und sich selbst und anderen eine Freude bereiten“, so Dr. Thomas Jung.

Bild: SAMOCCA-Mitarbeiter, der Vorsitzender Dr. Thomas Jung (2.v.l.) und Geschäftsführer Rolf Bidner (re.) nehmen von der Präsidentin des Lions Club Michaela Partheimüller (Mitte) die großzügige Spende entgegen. Davon werden drei neue Defibrillatoren angeschafft.

Bildquelle: Lebenshilfe Fürth


Fürther Aktionsplan Inklusion steht – 121 Maßnahmen werden vorgestellt

Nach 15 Monaten kam das Projekt Fürth Für Alle mit der Schlusskonferenz in der Martin-Segitz-Schule zum vorläufigen Abschluss. Fürth Für Alle ist ein Kooperationsprojekt der Lebenshilfe Fürth und der Stadt Fürth, der Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung sowie dem Behindertenrat. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet vom BASIS-Institut. An der Schlusskonferenz wurden die gesammelten Ergebnisse in einem kommunalen Aktionsplan vorgestellt und der Stadt Fürth offiziell übergeben. Der Maßnahmenkatalog umfasst 121 Ideen, wie Teilhabechancen von Menschen mit Behinderung in der Stadt verbessert werden können. Der fertige kommunale Aktionsplan Inklusion wird Ende März dem Beirat für Sozialhilfe, Sozial- und Seniorenangelegenheiten vorgestellt. Anschließend wird der Aktionsplan dem Stadtrat zum Beschluss vorgelegt.

Das Projekt Fürth Für Alle wird von AKTION MENSCH gefördert und unterstützt. Es knüpft lokale Netzwerke und verbindet betroffene Menschen mit Behinderung mit den professionellen Unterstützungssystemen und der Stadtverwaltung. Über 40 Vereine, Institutionen, Verbände und Selbsthilfegruppen sowie eine große Anzahl interessierter Bürgerinnen und Bürger haben sich in den vergangenen Monaten in den Vernetzungsforen Gedanken gemacht, welche Maßnahmen notwendig sind, um die UN-Behindertenrechtskonvention in Fürth voranzutreiben. Auf der Schlusskonferenz priorisierten die rund 100 Teilnehmer die wichtigsten Punkte der acht Handlungsfelder, wie Politische Teilhabe und Information, Persönliches Budget und Assistenz, Gesundheit, Bildung, Freizeit/Kultur und Sport, Arbeit, Wohnen und Barrierefreiheit.

Die gesellschaftlichen Herausforderungen spiegeln sich auch im Aktionsplan wider. Menschen mit Behinderung haben es bei der Wohnungssuche besonders schwer. Um ein selbstständiges und sicheres Wohnen zu ermöglichen, ist behindertengerecht ausgestatteter Wohnraum Voraussetzung. Und der ist Mangelware bzw. für die Betroffenen oft unbezahlbar. Nach Meinung der Teilnehmer sind außerdem behindertengerechte Arbeitsplätze und die Barrierefreiheit von öffentlich zugänglichen Gebäuden dringend zu fördern, um Inklusion in Fürth voran zu bringen.

Das Projekt Fürth Für Alle endet nicht mit der Schlusskonferenz sondern geht weiter. Der Folgeprozess wird von der Steuerungsgruppe und dem Begleitgremium kontinuierlich weitergeführt. Voraussichtlich im Herbst werden sich die einzelnen Vernetzungsforen wieder treffen, um zu sehen, welche Maßnahmen bereits angegangen wurden bzw. an welcher Stelle vielleicht Veränderungen vorgenommen werden sollten. Mehr Informationen zum kommunalen Aktionsplan und sämtliche Protokolle finden Sie auf der Homepage www.fuerth-fuer-alle.de.

Bild oben: Austausch in den Arbeitsgruppen zu den einzelnen Handlungsfeldern.
Bild unten: Nils Ortlieb, Projektleiter von Fürth Für alle, übergibt den kommunalen Aktionsplan Inklusion offiziell an Dr. Thomas Jung (rechts), Oberbürgermeister der Stadt Fürth.
Quelle: Lebenshilfe Fürth


uvex-Mitarbeiteraktion: Mitarbeiter radeln für die Tagesstätte Süd

uvex ride for kids hieß die Aktion bei der im Juni uvex Mitarbeiter am Standort Fürth mit dem Rad zur Arbeit kamen und für den guten Zweck Kilometer sammelten. 1 EURO für jeden gefahrenen Kilometer spendete die uvex group der Rainer Winter Stiftung. Eine runde Spendensumme von 10.000 EURO kam zusammen. 5.000 EURO aus dieser gemeinnützigen uvex Aktion erhält die Jakob-Wassermann-Schule. Über die zweiten 5.000 EURO dürfen sich Kinder der Heilpädagogischen Tagesstätte der Lebenshilfe am Förderzentrum Fürth Süd freuen. Wir werden die großzügige Spende der Rainer Winter Stiftung für neue Balanciergeräte einsetzen. Damit können die Kinder spielerisch ihr Gleichgewicht, die Körperbeherrschung sowie grobmotorische Fähigkeiten verbessern“, so Nadja Schipper, Bereichsleiterin der Tagesstätte Süd.

Bild: Im Beisein des Vorsitzenden Dr. Thomas Jung (2.v.r.) übergab Gabriele Grau (3.v.l.), Stiftungsvorstand der Rainer Winter Stiftung, die Spende an den stellvertretenden Schulleiter Michael Rogge (l.) und die Bereichsleiterin Nadja Schipper (re.).


Sternstunden Kindergarten wird saniert –Leupoldstiftung spendet großzügig

Die Karl- und Anna-Leupoldstiftung schüttet eine großzügige Spende aus. Der Stiftungsvorstand Hatto Bauer überreicht neben drei weiteren Kindergärten dem Sternstunden-Kindergarten 5.000 Euro für die anstehenden Sanierungsarbeiten. Der Sternstunden-Kindergarten wurde 1998 eröffnet und betreut derzeit 45 Kinder mit und ohne Behinderung in drei Gruppen. Mit dieser Finanzspritze können nun die Bodenbeläge, Türen und Wände in neuem Glanz erstrahlen.

Bildquelle: Claudia Wunder / Bezugsquelle: Stadt Fürth, Bürgermeister- und Presseamt


Metzgerei Förderreuther spendet Trinkgelder an die Lebenshilfe

Bereits seit 10 Jahren sammelt die Metzgerei Förderreuther unermüdlich Spenden und unterstützt damit die Lebenshilfe Fürth. „Wenn man weiß, wofür das Trinkgeld verwendet, verzichtet man gerne“, sind sich die Fachverkäuferinnen der Poppenreuther Metzgerei von Anfang an einig. Die Trinkgelder wandern in die aufgestellten Spendenboxen, statt in den eigenen Geldbeutel. Auf diese Weise kamen bisher 13.920,75 Euro zusammen. Auch die Kunden wissen um das Engagement von Gitta und Hans-Jürgen Förderreuther und runden die Beträge häufig zugunsten der Lebenshilfe auf. Initiiert wurde die Aktion von Lotte und Joachim Lange, die seit über 40 Jahren der Lebenshilfe treu verbunden sind. Lotte Lange war lange Jahre Mitglied des Vorstandes und ihr Mann Joachim Lange übernimmt seit 10 Jahren die Aufgabe des Geldboten und fährt die Spenden direkt zur Lebenshilfe.

Bild: (v.l.n.r.) Ramona Senger, Metzgereichef Hans-Jürgen mit seiner Frau Gitta Förderreuther und Sonja Rzehulka nahmen den Dank von dem Vorsitzender der Lebenshilfe Dr. Thomas Jung und der stellvertretenden Vorsitzende Hannelore Schreiber (re) entgegen. Lotte und Joachim Lange waren vor 10 Jahren die Initiatoren dieser Idee.


Lebenshilfe-Einrichtungen erhalten großzügige Spende

Das schönste Wort nach lieben ist helfen: Getreu diesem Lebensmotto übergibt Martin Ermer (Mitte), Ehrenvorsitzender des Behinderten- und Vital-Sport-vereins Fürth (BSV) der Lebenshilfe Fürth eine Spende in Höhe von insgesamt 5.950 Euro. Ein großer Teil davon fließt in die Renovierung des integrativen Sternstunden-Kindergartens der Lebenshilfe und wird für das jährlich stattfindende Sportfest der mittelfränkischen Förderzentren verwendet, das die Hallemann Schule seit über zwei Jahrzehnten federführend organisiert.

Der Vorsitzende der Lebenshilfe und Oberbürgermeister Thomas Jung (li.) und die zweite Vorsitzende Hannelore Schreiber (re.) freuen sich über die großzügige Unterstützung. „Martin Ermer ist seit über 20 Jahren als Mitglied und Kooperationspartner der Lebenshilfe Fürth sehr eng verbunden und hat sogar als einer der Ersten den Integrationspreis der Lebenshilfe erhalten”, so Thomas Jung. „Das Wohl der Menschen mit Behinderung ist ihm schon immer sehr wichtig.”

Bildquelle: Lebenshilfe Fürth


Richtfest für neues Werkstattgebäude

Nur sieben Monate nach dem ersten Spatenstich sind die Bauarbeiten der Zweigstelle der Dambacher Werkstätten soweit fortgeschritten, dass nun das Richtfest gefeiert werden kann. Der Neubau entsteht auf dem 7.351 m² großen Grundstück im Gewerbegebiet Hardhöhe–West und dient als Ersatz für die Zweigstelle in der Kurgartenstraße. Das Architekturbüro Heid konzipierte das ebenerdige Betriebsgebäude auf der Grundlage eines bundesweit geltenden Modellraumprogrammes und mit einer Nettogrundrissfläche von insgesamt 2.511 m². Es entstehen für rund 100 Menschen mit Behinderung neue Arbeits-, Schulungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten in verschiedenen Montage- und Dienstleistungsarbeitsgruppen.

Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2018 geplant. 

Bild: Mitglieder des Lebenshilfe-Vorstands (von links), Rolf Bidner Geschäftsführer der Dambacher Werkstätten (2.v.re.) und Nils Ortlieb, stellvertretender Geschäftsführer der Lebenshilfe (re.)beim Richtfest der neuen Werkstatt.


Sparkassenteam verkauft Kuchen für die Lebenshilfe

Was wäre ein Geburtstag ohne einen selbstgebackenen Kuchen? Genau das hatte sich das Team der Sparkasse in der Breslauer Straße auch gedacht. Deshalb wurde im Vorfeld zum dreijährigen Bestehen der Geschäftsstelle fleißig geknetet, gerührt und gemixt. Kundinnen und Kunden hatten vom 3. bis 5. Juli die Gelegenheit, sich von den Backkünsten zu überzeugen. Gegen eine kleinere oder auch größere Spende konnte man sich den Tag versüßen oder gleich ein selbstgestaltetes Back- und Kochbuch mit nach Hause nehmen.

Knapp 350 Euro kamen bei dieser Aktion zusammen. Die von den Kunden gespendete Summe wurde auf 500 Euro aufgerundet und an die Soban Lebenshilfe Fürth Stiftung übergeben, die den Betrag als Spende an die Lebenshilfe Fürth ausschüttet. „Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wieder einmal bewiesen, dass wir das WIR-Gefühl leben und uns für unsere Kunden und die Menschen in der Region stark machen“, freut sich Geschäftsstellenleiter Patrick Vigas (l.) bei der Scheckübergabe an Sandra Schober (2.v.r.), Vorstandsmitglied der Lebenshilfe Fürth.

Bildquelle: Lebenshilfe Fürth


Inklusionspreis der Lebenshilfe Nürnberg geht an „Netzwerk Partnerschaft“‘

Das Kooperationsprojekt „Netzwerk Partnerschaft“, das sich bereits seit mehreren Jahren dem großen Thema „Liebe, Partnerschaft und Freundschaft für Menschen mit Behinderungen“ widmet, wurde nun mit dem Inklusionspreis der Lebenshilfe Nürnberg ausgezeichnet. Neben weiteren Organisationen und Vereinen wie der Rummelsberger Diakonie, dem Zentrum für selbstbestimmtes Leben Behinderter e.V., dem Bildungszentrum der Stadt Nürnberg und AST e.V. engagieren sich auch die Lebenshilfen Nürnberg und Fürth in dem trägerübergreifenden Netzwerk. Aufgabe des Projektes ist es, Menschen mit Behinderung in ihrem Wunsch und ihrem Recht auf Liebe und Partnerschaft zu begleiten. So gab es in diesem Jahr verschiedene Veranstaltungen und Treffen, die sehr gut besucht waren, teilweise existierten lange Wartelisten. Von Seiten der Lebenshilfe Fürth hat sich der pädagogische Fachdienst der Wohnstätte Fronmüllerstraße, Agnes Grießmeyer (Mitte), an dem Projekt beteiligt. So hat sie einen Flirtkurs und ein Single-Cafè für Menschen mit Behinderung organisiert, das im SAMOCCA stattgefunden hat. Lebenshilfe-Vorsitzender Dr. Thomas Jung (li.) und Stellvertreterin Hannelore Schreiber (re.) gratulierten im Rahmen des Sommerfestes an der Fronmüllerstraße herzlich und dankten Agnes Grießmeyer sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre verantwortungsbewusste, tagtägliche Arbeit und ihre einfühlsame Hinwendung zu den von ihnen begleiteten Menschen.

Das Kooperationsprojekt „Netzwerk Partnerschaft“ soll auch zukünftig weitergeführt und ausgebaut werden.

Bildquelle: Lebenshilfe Fürth


Neue Geräte für die Unterstützte Kommunikation

Mit 1.500 Euro im Gepäck – ein Grundstock für fünf neue iPads - besuchte Roland Brombacher (h.r.), Geschäftsführer Werba Plast GmbH, die Teilnehmer der Förderstätte. „Wir spenden öfter an soziale Einrichtungen“, so Brombacher, „und finden, dass gerade diese Hilfsmittel sehr wertvoll sind.“ Die iPads werden als Talker mit einer geeigneten App ausgestattet und bei den Teilnehmern mit Spracheinschränkung für die Unterstützte Kommunikation in der Einzelförderung bzw. in der Gruppe eingesetzt. Die App umfasst eine Reihe umfangreicher Alltagsszenen sowie Symbolbilder und die Teilnehmer lernen so ihre Bedürfnisse mitzuteilen und mit Personen in ihrer Umgebung zu kommunizieren.

Für sprechende Menschen beinhaltet Kommunikation in der Regel die eigene Lautsprache, Schrift, Mimik und Gestik. Nichtsprechende Menschen, denen die eigene Lautsprache nicht oder nicht ausreichend zur Verfügung steht, müssen auf alternative Möglichkeiten zurückgreifen, um mit ihrer Umwelt zu kommunizieren. Diese Möglichkeiten werden unter dem Begriff Unterstützte Kommunikation (UK) zusammengefasst.

Bild: Roland Brombacher (h.r.), Geschäftsführer von Werba Plast, übergibt die neuen IPads an die Teilnehmer der Förderstätte, die dort in Zukunft für die Unterstützte Kommunikation eingesetzt werden. Quelle: Lebenshilfe Fürth


Kinder der Hallemann Schule eröffnen die Roller-Saison

Bereits zum zweiten Mal initiierte Weihnachtskürbis e.V., ein Verein, der sich in Fürth und Umgebung für bedürftige Kinder und Jugendliche einsetzt, im Café Samocca den Verkauf von Weihnachtskarten. Von jeder verkauften Karte ging 1 Euro an die Lebenshilfe Fürth. Rund 130 Karten wurden an die Frau oder den Mann gebracht.

Weihnachtskürbis erhöhte den Betrag auf 700 Euro und kaufte für die Kinder der Tagesstätte der Hallemann Schule drei Tretroller und sieben Fahrradhelme. Nachdem Weihnachtskürbis die neuen Roller von der vereinseigenen frankenfair-Fahrradwerkstatt zusammenmontieren ließ, können nun die Schülerinnen und Schüler mit den neuen Fahrzeugen offiziell die „Roller-Saison“ eröffnen.

 

Bild: Lebenshilfe Fürth; Die Kinder der Tagesstätte und Bereichsleiter Markus Groh (Mitte) nehmen gerne die gespendeten neuen Roller und Helme entgegen, die die 2. Vorsitzende Anette Hagen (links) und Schatzmeister Joachim Maaßen von Weihnachtskürbis e.V. (rechts), mitgebracht haben.


Schoko-Weihnachtsmänner mit gestrickten Mützchen

Peter Riegelein, Geschäftsführender Gesellschafter der Riegelein Confiserie in Cadolzburg, hat im Beisein von Verena Pröschel , Geschäftsführerin vom Fürther Unternehmen Lieblingsoma GmbH, einen Spendenscheck in Höhe von 2.500 Euro an den ersten Vorsitzenden der Lebenshilfe Fürth Dr. Thomas Jung, überreicht. Bereits zum zweiten Mal spendet die Firma Riegelein in Kooperation mit den strickenden Omas von MyOma.de den Erlös aus dem Verkauf von mit putzigen Strickmützchen ausgestatteten Schokoladen-Weihnachtsmännern an eine gemeinnützige Einrichtung. Letztes Jahr wurde der Fürther Treffpunkt Wärmestube mit einer Spende bedacht.

Bild: Lebenshilfe Fürth v.l.n.r. Verena Pröschel (Geschäftsführerin Lieblingsoma), Peter Riegelein (Geschäftsf. Gesellschafter Riegelein Confiserie) übergeben den Spendenscheck an den ersten Vorsitzenden der Lebenshilfe Fürth Dr. Thomas Jung. / Lebenshilfe Fürth